saechsische.de: Der lange Kampf der schwer Kranken

Presseschau

Rechtsstreitigkeiten um die Feststellung einer Behinderung sind Alltag beim Sozialgericht und in der anwaltlichen Praxis.

Zielstellung ist in der Regel die Feststellung der Schwerbehinderteneigenschaft mit einem Grad der Behinderung (GdB) ab 50, da damit der Zugang zu weitgehenden Vergünstigungen eröffnet ist, insbesondere die Gewährung einer Altersrente für schwerbehinderte Menschen.

Häufig geht es auch nur die Feststellung zumindest eines GdB von 30, da damit für das Arbeitsleben, also den Kündigungsschutz, eine Gleichstellung mit schwerbehinderten Menschen erfolgen kann.

Die Bewertung erfolgt auf der Grundlage einer verbindlichen Rechtsverordnung, den Versorgungsmedizinischen Grundsätzen. Die Bildung eines Gesamt-GdB bei mehreren Funktionseinschränkungen ist eine Kunst für sich, da eine Addition nicht stattfindet. In der Regel wird nach dem höchsten Wert einer Funktionseinschränkung gefragt und ob hier eine weitere Funktionseinschränkung noch zu einer Verstärkung führt.

Maßgeblich sind die Befundberichte sich daraus ergebenden Funktionseinschränkungen. Nur das Sozialgericht kann eine persönliche Untersuchung und Begutachtung anordnen.

Der in der SZ erschienene Artikel beschreibt den Rechtsstreit eines unserer Mandanten vor dem Sozialgericht. Rechtsanwalt Matthias Herberg, Fachanwalt für Sozialrecht und Medizinrecht, sprach mit der Journalistin Kornelia Noack über den Streit um Schwerbehinderung.

Lesen Sie hier mehr über diesen Fall >>

Quelle: SZ/Kornelia Noack

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