Strafrecht

Es sind nicht immer nur die großen Verbrechen, mit denen ein Strafverteidiger konfrontiert wird. Häufig führen gerade die kleinen Verfehlungen des Alltags zu Strafverfahren, deren Umfang ein Mandant nie für möglich gehalten hätte. Strafrecht heißt nicht nur Mord und Totschlag, Drogendeals oder Diebstahl und Betrug. Auch der Vorwurf der Fischwilderei oder Fahrerflucht – wie vieles andere schon Gegenstand unserer Tätigkeit – kann für den Beschuldigten mit schlaflosen Nächten einhergehen.

Ein Augenblick der Unkonzentriertheit kann zu einem Unfall mit Toten führen, dessen Folge dann ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Tötung ist. Jedes Jahr ein paar Kilometer zuviel in der Steuererklärung angegeben und Sie laufen Gefahr, dass dies als gewerbsmäßige Steuerhinterziehung und damit als Verbrechen verfolgt wird.

Es geht zwar nicht immer um die nächsten Jahre Ihres Lebens, aber vielleicht um Ihre Fahrerlaubnis, Ihren Beamtenstatus, Ihre Pensionsansprüche, einen Regress der Haftpflichtversicherung, die Punkte in Flensburg, die Eintragung im Führungszeugnis oder auch nur um das Ansehen in Familie und Bekanntenkreis.

Gern beraten wir Sie kompetent und vertrauensvoll bei Ihrer rechtlichen Fragestellung. Bitte vereinbaren Sie einen persönlichen Termin unter der Rufnummer 0351 80718-90 oder schreiben Sie uns:

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Hinweise und Rechtsprechungen

Wenn man sich die aktuelle polizeiliche Kriminalstatistik aus dem Jahr 2020 anschaut, stellt man fest, dass vergangenes Jahr rund 5,31 Millionen Straftaten erfasst wurden. Daher dürfte es wohl kaum verwunderlich sein, dass man früher oder später selbst einmal Zeuge von einer solchen Straftat werden kann.
 

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Wie kann man sich selbst, Mitarbeiter, Patienten oder Kunden sowie das Unternehmen, die eigene Praxis oder sein Ladengeschäft schützen, wenn eine Person aggressiv und beleidigend wird, ohne selbst einen Straftatbestand zu erfüllen? Vor diesem Problem standen leider schon einige Unternehmer, Ärzte oder Ladenbesitzer. Dabei ist es jedoch wichtig, die Grenzen der strafrechtlich gerechtfertigten ...

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Leider kann es manchmal ziemlich schnell gehen, dass man sich selbst als Beschuldigter in einem Strafverfahren wiederfindet. Die polizeilichen Ermittlungen werden schon dann eingeleitet, wenn die Ermittlungsbehörden, also im Regelfall die Polizeibeamten, Kenntnis von einem möglicherweise strafbaren Sachverhalt oder einer Ordnungswidrigkeit erhalten. Ob dieser Vorwurf völlig aus der Luft gegriffen ...

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Wenn das Strafverfahren einen für den Angeklagten ungünstigen Ausgang nimmt und dieser zu einer Geld- oder Freiheitsstrafe verurteilt wird, gelangt diese Vorstrafe in das Bundeszentralregister (BZR). Dieses wird dann bei jedem weiteren Strafverfahren herangezogen um zu prüfen, ob der Beschuldigte erneut, vielleicht sogar mit einer ähnlichen Tat straffällig geworden ist. Das könnte sich dann ...

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In dem von Rechtsanwalt Carsten Brunzel vertretenen Strafverfahren gegen die frühere AfD-Landes- und Bundesvorsitzende Dr. Frauke Petry hat der 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs (BGH, Az.: 5 StR 424/19) heute seine Entscheidung vom 14.04.2020 veröffentlicht und entschieden, dass die frühere Angeklagte freizusprechen ist.

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Die Durchsuchung beim Verdächtigen als offene Ermittlungsmaßnahme kann sowohl zum Zwecke der Ergreifung als auch dann vorgenommen werden, wenn zu vermuten ist, dass sie zur Auffindung von Beweismitteln führen wird.

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Prozesskostenhilfe ist für den Beschuldigten oder Angeklagten im Strafverfahren bisher nicht vorgesehen. Ausnahmen bilden die Nebenklage und das Adhäsionsverfahren. Im Strafverfahrensrecht kann Beratungshilfe in Anspruch genommen werden. Diese erfasst jedoch nur die erste anwaltliche Beratung, keine weiteren Tätigkeiten wie Akteneinsicht oder Anträge und rechtliche Stellungnahmen. Beratungshilfe ...

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Die alte Rechtslage sah vor, dass Zeugen auf Vorladung der Ermittlungsbeamten nicht bei der Polizei zu erscheinen hatten. Ein Zeuge war nur bei einer Vorladung durch das Gericht oder durch die Staatsanwaltschaft verpflichtet.
 

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Um in einem Verfahren eine wirksame Verteidigung zu gewährleisten und ggf. frühzeitig reagieren zu können, ist die Einsichtnahme in die Ermittlungsakte zwingend notwendig. Nur so erlangt der Beschuldigte bzw. sein Verteidiger Kenntnis von den maßgeblichen Umständen, dem Umfang und Inhalt der Ermittlungen und was ihm konkret zur Last gelegt wird. Die frühzeitige Kenntnis der Ermittlungsakte, also ...

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Die Kommunikationsmöglichkeiten von Strafgefangenen sind, gerade vor dem Hintergrund der neuen Kommunikationsmedien, immer wieder ein Thema. Der Kontakt nach außen ist stark reglementiert. Der Gebrauch von Handys ist im Strafvollzug untersagt. Es gibt jedoch teilweise Ausnahmen für Inhaftierte, welche in Freigängerabteilungen untergebracht sind.
 

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