Arbeitsrecht

Das Arbeitsrecht regelt insbesondere die Rechtsverhältnisse zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber und ist gekennzeichnet durch die besondere rechtliche und wirtschaftliche Lage der Arbeitnehmer.

Das Arbeitsrecht umfasst vor allem das Arbeitsvertragsrecht, d. h. die Regelungen des Rechtsverhältnisses zwischen dem einzelnen Arbeitnehmer und dem einzelnen Arbeitgeber. Eine besondere Bedeutung kommt hierbei dem Kündigungsschutzrecht zu. Ferner gibt es eine Vielzahl von Gesetzen, die einzelne Bereiche des Arbeitsrechts regeln, z. B. das Bundesurlaubsgesetz oder das Mutterschutzgesetz.

Das Arbeitsrecht umfasst ferner insbesondere das Betriebsverfassungsrecht, das die rechtliche Ausgestaltung der betrieblichen Ordnung, insbesondere die Stellung und Aufgabe des Betriebsrates regelt.

Ferner unterfällt dem Arbeitsrecht das Tarifvertragsrecht, d. h. die vertragliche Gestaltung der Arbeitsbedingungen durch die Interessenvertretung der Arbeitnehmer (Gewerkschaften) und Arbeitgeber (Arbeitgeberverbände).

Einzelne Informationen zu ausgewählten Themen finden Sie untenstehend unter Hinweise und Rechtsprechungen.

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Hinweise und Rechtsprechungen

Befristete Arbeitsverträge sind in vielen Branchen üblich. Für Arbeitnehmer stellt sich dabei häufig die Frage: Wie lange darf die vereinbarte Probezeit bei einem Zeitvertrag überhaupt dauern? Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat mit Urteil vom 30. Oktober 2025 (Az.: 2 AZR 160/24) verbindlich klargestellt: Eine feste Grenze gibt es nicht – es kommt auf den Einzelfall an.

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Was tun, wenn eine Bewerbung abgelehnt wird – und steckt dahinter möglicherweise eine Diskriminierung? Genau hier setzt das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) an. Doch nicht jede Entschädigungsforderung ist berechtigt: Das Arbeitsgericht Hamm hat nun klargestellt, dass sogenannte „AGG-Hopper“, die sich ohne echtes Interesse an der Stelle bewerben, keinen Anspruch auf Entschädigung haben.

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Arbeitsunfähigkeit: Genesung geht vor

Wer arbeitsunfähig erkrankt ist, muss alles tun, um schnell wieder gesund zu werden (Genesungspflicht). Arbeitgeber zahlen dafür Entgeltfortzahlung. Wer jedoch während der Krankschreibung bei einem anderen Arbeitgeber jobbt, riskiert seine Existenz. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) urteilt hier streng: Eine solche Nebentätigkeit kann die außerordentliche, ...

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Kündigung, Abfindung, Aufhebungsvertrag oder Abfindungszahlung: Auch in solchen Fällen sind korrekte Lohnunterlagen wichtig. Die Frage ist nur, ob sie zwingend per Post kommen müssen.

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Urlaub ist für die Erholung der Beschäftigten unverzichtbar – und gleichzeitig eine Herausforderung für die betriebliche Planung. Sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber sollten die rechtlichen Vorgaben kennen, um Konflikte zu vermeiden und eine faire Urlaubsverteilung sicherzustellen.

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Eine Krankschreibung per Mausklick – und plötzlich ist der Job weg. Das Landesarbeitsgericht Hamm hat entschieden: Wer eine online erworbene Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ohne ärztlichen Kontakt vorlegt, riskiert eine fristlose Kündigung. Der Fall zeigt die Grenzen digitaler Krankmeldungen im Arbeitsrecht auf. 

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Gleiche Arbeit sollte gleich bezahlt werden – doch in der Praxis klaffen Gehälter oft auseinander. Für Arbeitnehmer:innen eröffnet das neue BAG-Urteil vom 23. Oktober 2025 (Az. 8 AZR 300/24) nun bessere Chancen, individuelle Entgeltansprüche durchzusetzen.

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Das Sächsische Landesarbeitsgericht bestätigte am 27. Juni 2024 die fristlose Kündigung eines Schwimmmeisters, der gegen Vorgesetzte und Kollegen haltlose Strafanzeigen erstattet hatte. Das Urteil zeigt klare Grenzen für Arbeitnehmer auf, die das Strafrecht als Druckmittel missbrauchen.

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Arbeitsrechtliche Konflikte kosten Unternehmen nicht nur Geld, sondern auch wertvolle Zeit und Nerven. Dabei lassen sich viele Streitigkeiten durch fundiertes Rechtswissen vermeiden. Die Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts entwickelt sich kontinuierlich weiter und setzt neue Standards für den Umgang mit Mitarbeitern. Wer als Arbeitgeber die neuesten Entwicklungen kennt, kann proaktiv handeln ...

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Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat am 30. Januar 2025 eine wegweisende Entscheidung zum Zustellungsnachweis bei Kündigungen getroffen. Das Urteil zeigt auf, warum der Einlieferungsbeleg allein nicht ausreicht und wie Arbeitgeber ihre Kündigung rechtssicher zustellen müssen.

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Weiterführende Links

  • www.bundesarbeitsgericht.de
    Website des Bundesarbeitsgerichts mit Entscheidungsdatenbank und Pressemitteilungen.
  • www.bma.de
    Portal des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Aktuelle Gesetzesdatenbank unter der Rubrik "Arbeitsrecht". Liste der für allgemeinverbindlich erklärten Tarifverträge (leider nur die Bezeichungen und nicht der vollständige Vertragstext).

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