Arbeitsrecht

Hinweise und Rechtsprechungen

Das Thema Geld und insbesondere Gehalt ist in Deutschland noch immer ein Tabuthema. Arbeitnehmer stellen sich daher oft die Frage, ob sie überhaupt dazu befugt sind, über ihr Gehalt zu sprechen – insbesondere im Kollegenkreis oder ob das verboten sein könnte. Arbeitgeber versuchen gelegentlich, solchermaßen innerbetriebliche Gehaltsgespräche durch Arbeitsvertragsklauseln zu unterbinden. Doch wie ...

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Das Landesarbeitsgericht (LAG) Düsseldorf hat am 14. Januar 2025 (Az. 3 SLa 317/24) ein Urteil gefällt, das weitreichende Bedeutung für Arbeitsverhältnisse während der Probezeit hat. Ein Wirtschaftsjurist war befristet für sechs Monate mit Probezeit angestellt. Knapp fünf Wochen vor Ablauf der Probezeit sicherte ihm der Personalverantwortliche mündlich zu, er werde „natürlich“ übernommen. ...

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Arbeitnehmer, die infolge von Tätowierungs-Komplikationen arbeitsunfähig werden, haben keinen Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall. Das Landesarbeitsgericht (LAG) Schleswig-Holstein hat am 22. Mai 2025 diese wegweisende Entscheidung gefällt (Az. 5 Sa 284 a/24).

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Das Thema Entgeltgleichheit bewegt Unternehmen und Beschäftigte gleichermaßen. Während der Grundsatz "gleicher Lohn für gleiche Arbeit" einfach klingt, zeigt die Rechtspraxis, wie komplex seine Umsetzung ist. Zwei aktuelle Gerichtsentscheidungen beleuchten verschiedene Aspekte dieses wichtigen Themas und geben sowohl Arbeitnehmern als auch Arbeitgebern wichtige Orientierung.

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Fitnessstudio-Besuche während der Arbeitsunfähigkeit: Was ein aktuelles Urteil für Beschäftigte bedeutet

Krankgeschrieben, aber trotzdem sportlich im Fitnessstudio aktiv? Was für viele nach einem sinnvollen Ausgleich klingt, birgt arbeitsrechtliche Risiken. Ein Urteil des Arbeitsgerichtes Siegburg macht deutlich: Unter bestimmten Umständen kann Sport während der Krankschreibung sogar zur ...

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Wenn eine Krankschreibung genau mit der Kündigungsfrist übereinstimmt, kann das Fragen aufwerfen. Das Bundesarbeitsgericht hat entschieden, wann Arbeitgeber Zweifel an der Arbeitsunfähigkeit anmelden dürfen – und wann Arbeitnehmer trotzdem Anspruch auf Entgeltfortzahlung haben.

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In einem Kündigungsschutzprozess hat das Bundesarbeitsgericht entschieden, dass Aufzeichnungen aus einer offenen Videoüberwachung, die vorsätzlich vertragswidriges Verhalten eines Arbeitnehmers belegen, grundsätzlich verwertbar sind. Dies gilt auch, wenn die Überwachungsmaßnahme nicht vollständig den Datenschutzvorgaben entspricht.

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Kündigung bei Weigerung des Tragens von Arbeitssachen

Verweigert ein Arbeitnehmer – vor dem Hintergrund einer wirksam erteilten Anordnung – das Tragen farbiger Schutzkleidung während der Arbeit, hier einer roten Hose, trotz mehrerer Personalgespräche und zweier Abmahnungen, rechtfertigt dies zumindest die ordentliche Kündigung des Arbeitsverhältnisses. So urteilte das Landesarbeitsgericht ...

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Was, wenn Ihr Chef Ihnen nach Feierabend schreibt und verlangt, am nächsten Morgen früher als geplant zur Arbeit zu erscheinen? Genau diese Situation beschäftigte 2023 das Bundesarbeitsgericht (BAG, Az.: 5 AZR 349/22). Im Mittelpunkt: Ein Notfallsanitäter, der eigentlich am nächsten Tag um 7:30 Uhr zum Dienst antreten sollte und während seiner Freizeit eine SMS des Arbeitgebers erhalten hatte, ...

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Das Bundesarbeitsgericht hat am 13. Dezember 2023 ein wichtiges Urteil zum Umgang mit Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen gefällt. Arbeitnehmer, die nach einer Kündigung Folgebescheinigungen einreichen, welche genau die Dauer der Kündigungsfrist abdecken, müssen sich auf eine kritische Überprüfung einstellen. Der Beweiswert solcher Bescheinigungen kann in Frage gestellt werden – insbesondere, wenn ...

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